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Die 27 sexpositivsten Städte der Welt: Diese deutschen Citys sind dabei

LGBTQ Fahne wird in einer Stadt hochgehalten
Unter den 27 sexpositivsten Städten der Welt sind auch einige deutsche dabei. Foto: inkdrop - 123RF.com

Obwohl wir im Jahr 2024 in einer recht aufgeklärten Welt leben, gibt es noch immer große regionale Unterschiede hinsichtlich der Einstellung zur Sexualität. Eine Studie hat nun herausgefunden, welche Städte weltweit am liberalsten mit Sexualität und Erotik umgehen. Unter den Top 27 landen auch drei deutsche Städte.

„Sexually Liberal City Index 2024“: Das ist die Gewinner-Stadt

„Erobella“ hat ein Ranking der 27 sexuell freizügigsten Städte weltweit erstellt und anhand verschiedener Parameter wie der Anzahl von Gaybars, der Erlaubnis für Geschlechtsanpassungen oder dem Zugang zu Verhütungsmitteln die jeweiligen Städte bewertet. Für jeden Parameter wurden Punkte vergeben. Je mehr Punkte eine Stadt in der jeweiligen Kategorie erhalten hat, desto besser fiel die Platzierung aus.

Am meisten überzeugt hat in diesem Jahr die kalifornische Metropole San Francisco, die den ersten Platz des „Sexually Liberal City Index 2024“ belegt. Die US-amerikanische Stadt, die schon in den 60er- und 70er-Jahren Hippies aus aller Welt anzog und sinnbildlich für „freie Liebe“ stand, hat sich damit im Vergleich zum Vorjahr um ganze sieben Plätze verbessert.

Sie glänzt vor allem durch die riesige LGBTIQ-Szene, die im internationalen Vergleich kaum bunter und vielfältiger sein könnte. Dennoch gibt es einen faden Beigeschmack: Denn Sexarbeit ist, wie fast überall in den USA, auch in San Francisco illegal.

Diese beiden europäischen Städte landen auf Platz 2 und 3

Auf den zweiten Platz schaffte es die niederländische Hauptstadt Amsterdam, die damit die sexpositivste Stadt Europas ist und in der Gesamtwertung gerade einmal einen Punkt hinter San Francisco landete.

Die Stadt überzeugt mit einer sehr liberalen Gesetzgebung, denn Amsterdams entspannte Drogen- und Prostitutionsgesetze sind seit Jahrzehnten ein Paradebeispiel für Offenheit und Freiheit. Beispielhaft dafür ist das legendäre Rotlichtviertel der Stadt, das jedes Jahr Millionen Besucher anzieht.

Auf dem dritten Platz findet sich eine deutsche Metropole wieder: Köln. Bekannt für Karneval und gute Laune, ist hier besonders die LGBTIQ-Community stark vertreten. Die Stadt am Rhein überzeugt mit besonders vielen queren Veranstaltungen und liberalen Prostitutionsgesetzen. Dennoch rutschte Köln im Vergleich zum Vorjahr um zwei Plätze ab, 2023 war die Rheinmetropole nämlich noch Sieger des Rankings.

Hier gibt’s alle 27 sexpositiven Städte auf einen Blick:

StadtSex-ShopsLGBT-EventsRechtmäßigkeit d. SexarbeitSexarbeit-Organisationen
1. San Francisco2611illegal6
2. Amsterdam236legal8
3. Köln1922legal1
4. Lissabon313Abolitionismus0
5. Vancouver244Neo-Abolitionismus4
6. Barcelona387Abolitionismus2
7. Berlin4423legal3
8. Wien184legal3
9. Paris308Neo-Abolitionismus4
10. Hamburg228legal0
11. Montreal274Neo-Abolitionismus2
12. San Diego445illegal0
13. Toronto316Neo-Abolitionismus3
14. Madrid344Abolitionismus1
15. Atlanta448illegal1
16. Los Angeles1155illegal0
17. Miami348illegal0
18. Chicago444illegal2
19. New York City838illegal7
20. Melbourne165entkriminalisiert1
21. Rom453Legal0
22. London409Abolitionismus3
23. Sydney159entkriminalisiert0
24. Budapest71legal1
25. Santiago326Abolitionismus0
26. Dallas545Illegal0
27. Houston485illegal0

Sexpositives Deutschland: Zwei weitere deutsche Städte in den Top 10

Neben Köln befinden sich noch zwei weitere Städte unter den sexpositivsten der Welt. Nämlich Berlin und Hamburg. 

Die Hauptstadt Deutschlands rangiert auf einem soliden 7. Platz und ist weltweit für seine Freizügigkeit bekannt. Ob weltberühmte Kinky-Clubs wie das KitKat, Berghain oder Insomnia oder die sehr präsente BDSM- und Fetischszene: In Berlin sind Freigeister und Hedonisten herzlich willkommen. Außerdem überzeugt die Hauptstadt mit ihrer riesigen Homosexuellenszene und mindestens 50 Gaybars.

Auf Platz 10 landet das weltoffene Hamburg, das jeder sofort mit seiner berüchtigten Rotlichtszene und der „Reeperbahn“ verbindet. Hier reihen sich Clubs, Bars und Theater aneinander. Ob Tabledance, Burlesque-Shows oder Laufhäuser – sexuell offene Menschen kommen in Hamburg voll auf ihre Kosten.

Viel zu bieten und trotzdem abgeschlagen: New York und Los Angeles

Besonders überraschend ist, dass „The Big Apple“, New York, nur auf Platz 19 landet. Und das, obwohl die Metropole mit 83 Sexshops, 73 Schwulenbars, 65 Gay-Pride-Veranstaltungen und sogar 7 Organisationen für Sexarbeit aufwarten kann – und das, obwohl Prostitution in New York verboten ist. 

Auch Los Angeles, das mit 115 Geschäften die meisten Sex Shops im Ranking hat und mit 74 Gaypride-Veranstaltungen aufwarten kann, landet nur auf Platz 16.

Schlusslicht ist die texanische US-Metropole Houston, dennoch gilt sie als liberales Zentrum von Texas und ist ein Sammelpunkt für Menschen, die einen freien und unkonventionellen Lebensstil verfolgen. 

Im weltweiten Vergleich stehen also auch Plätze am unteren Ende des Rankings für sexuelle Offenheit und Freizügigkeit.

Autor: Franziska | Agentur Wortlust

Franziska arbeitet seit 8 Jahren als Texterin und hat sich dem Erotik Content verschrieben. Zusammen mit ihrer Kollegin Vivien schreibt sie fesselnde Texte mit Leidenschaft und Sinnlichkeit, getoppt mit ein bisschen Glitter.

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